NATURWISSENSCHAFT Astronomie - Kosmologie - Kulturgeschichte
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Karlheinz Baumgartl (Jg. 1935) ist als Heimatforscher und Kosmologe freier Referent in der Volksbildung. Seine Schriften und Vorträge beinhalten besondere Gedanken zur Kosmologie und Kulturgeschichte, wobei auch das Gärtnertum (als Kulturgut) und die Bedeutung der vegetarischen Ernährung behandelt werden. Baumgartl war langjähriger Mitarbeiter des Germanenforschers und
Vegetariers WALTER SOMMER (1887-1985). W. Sommer war Pionier der Reformbewegung.

Baumgartl ist unpolitisch. Er hat die Bestrebungen der Politiker und Kirchenleute als heuchlerisch und als ausgesprochen volksfeindlich erkannt. Deshalb setzt er auf Selbsthilfe: der Mensch soll eine Lebensgrundlage schaffen, aus der er sich selbst helfen und aus Abhängigkeiten befreien kann. Dabei sind die einfache, vegetarische Lebensweise und der Gartenbau eine Grundvoraussetzung. Der Schutz des Menschen vor der Versklavung, der Tiere vor deren Vermarktung und der (Mutter-)Erde vor ihrer Ausbeutung sind die ethischen Inhalte.

Baumgartl steht auch der Wissenschaft kritisch gegenüber. Denn dort, wo es um viel Geld geht, ist die Wahrheitsfi ndung kaum gefragt und somit gefährdet. Das Geld ist der große Verführer und Verderber der Menschheit. Deshalb ist der f r e i e Geist nötig wie nie zuvor. Der Mensch soll frei sein von Konsumzwängen, frei von konfessioneller Bindung, frei von Politik und frei von pseudowissenschaftlichem Unsinn.

Die J u g e n d muß rechtzeitig auf diese Notwendigkeit aufmerksam gemacht werden, daß sie nicht durch den lebenslangen Zwang, Geld verdienen zu müssen, das Wesentliche aus dem Auge verliert und am eigentlichen Leben vorbei geht. Deshalb wendet sich Baumgartl an junge und junggebliebene Menschen, denen geistige Inhalte etwas bedeuten.

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